34. Fachtagung Chronisches Darmversagen in der Pädiatrie, Frankfurt
- vor 22 Stunden
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Am 29. Bis 30. Januar fand im Haus am Dom die 34. Fachtagung Chronisches Darmversagen in der Pädiatrie, in Frankfurt/Main statt. Veranstalter war die AG Chronisches Darmversagen im Rahmen der GPGE Akademie. Am Donnerstag startete die Veranstaltung mit 3 Gruppenarbeiten zu den Themen parenterale Ernährung, Behandlung mit Teduglutid und schwierigen Fällen gemeinsam mit den Kinderchirurg*innen.
Der Nachmittag und Freitag waren Vorträgen zu den Themen Management von Katheterproblemen, Darmtransplantation, rekonstruktive chirurgische Therapie des Dünndarms, Knochengesundheit und ein „Kessel Buntes“ mit verschiedenen Themen zur Versorgung von Kindern mit chronischem Darmversagen vorbehalten. Auch bei dieser Veranstaltung traten wieder international renommierte Referent*innen auf.
Nachstehend einige aus unserer Sicht, als Unternehmen, das sich insbesondere mit der Versorgung von Gefäßzugängen befasst, relevante Informationen.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt betraf Central Line-assoziierte Blutstrominfektionen (CLABSI) als wesentliche Ursache für Morbidität und Mortalität bei PN-abhängigen Patient*innen.
Ein Vortrag befasste sich mit der Bedeutung von Care Bundles, das in hausinternen Guidelines festzulegen ist und dessen Einhaltung zu dokumentieren und zu kontrollieren ist. Als Maßnahmen wurden die Verwendung von antimikrobiellen Verbänden, der Safety Loop unter dem Primärverband, zur Verhinderung von Spannung auf den EXIT sowie Vermeidung des Herauslösens, Katheter Locklösungen, jährliche vaskuläre Ultraschalluntersuchung von Jugularis und Subclavia, Kontrolle der korrekten Katheter-Tip Position, der Sekundärverband (Beutel) zum Schutz des EXIT und Katheter-Extension, sowie die Ausbildung und das Training von Pflegepersonen und Angehörigen.
Zwei weitere Referate befassten sich mit Studien zur Verwendung von EDTA und Bicarbonat 8,4% als Locklösung. Die Studie zum EDTA ist noch nicht abgeschlossen, bislang vorliegende Hinweise seien jedoch vielversprechend. Bicarbonat-Locklösung wurde als antimikrobiell und antikoagulatorisch wirksam dargestellt. Bei den CLABSI Raten und dem Einsatz von tPA gab es keine Unterschiede zu Ethanol. Bei der Ethanol-Gruppe waren jedoch mehr Katheterwechsel erforderlich. Natriumhydrogenkarbonat wurde als sicher, effektiv und kostengünstig beschrieben.
Auch Fragen zur Lebensqualität der Patienten wurden diskutiert. Dabei ging es um die Frage ob Kinder mit zentralvenösen Kathetern Baden und Schwimmen können.
Die Referentin aus USA betonte, dass die Patienten grundsätzlich Baden und Schwimmen können, jedoch nicht die ersten vier bis sechs Wochen nach Neuanlage eines Katheters. Geeignete Produkte zum Schutz von Katheter, Primärverband und EXIT würden von der Industrie als Tertiärverbände angeboten.
Aus Bern wurde über ein Projekt der Kinderklinik Bern und des Inselspitals Bern berichtet. Ziel des Projekts ist es, Eltern eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben, ob ihre Kinder mit Katheter baden oder schwimmen dürfen. Als Fazit gab es eher eine vergleichsweise hohe Risikoaversion und ausgeprägte Bedenken, Kinder durch Baden und Schwimmen, der potentiellen Gefahr einer CLABSI auszusetzen.
Vom Podium wurde auf das Vorhandensein von wasserdichten Katheterbeuteln hingewiesen. Eine Vertreterin des Vereins K.i.s.E. stellte klar, dass Kinder mit Katheter grundsätzlich Baden können, und es dazu inzwischen gute Möglichkeiten und positive Erfahrungen gebe.
Hier weisen wir auf unser Produkt EXIT-Pocket® WP hin. Dieses Produkt ist absolut wasserdicht und als Verbandstoff verordnungsfähig. In Zusammenarbeit mit Experten wurde das spezielle Design für Kinder entwickelt. Neben unseren langjährigen Erfahrungen im Einsatz bei Dialysepatienten haben wir nunmehr viele positive Rückmeldungen der Eltern von betroffenen Kindern mit Kurzdarmsyndrom. Für uns ist es eine Große Freude zu erleben, dass wir mit dem EXIT-Pocket® auch den kleinen Patienten ein Stück Lebensqualität vermitteln können.
Die entsprechende Abmessung entnehmen Sie bitte der unten aufgeführten Tabelle.










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