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Ultraschallgestützte Shuntpunktion (POCUS): Neue DGfN-Leitlinie stärkt den Einsatz von Ultraschalltechnik

vor 50 Minuten
3 Min. Lesezeit

Welche Bedeutung hat die Empfehlung für den Alltag in Dialysezentren und wie kann die mobile ATLAS-Ultraschallsonde dabei unterstützen?


ATLAS by moons – kabellose Ultraschallsonde mit Tablet zur ultraschallgestützten Shuntpunktion (POCUS) in der Dialyse
ATLAS by moons – mobile Ultraschalltechnik zur Unterstützung der Shuntpunktion direkt am Dialyseplatz.


Die ultraschallgestützte Shuntpunktion (POCUS) erhält in der neuen deutschen Dialyseleitlinie erstmals eine ausdrückliche Empfehlung. Damit rückt eine Methode stärker in den Blick, die insbesondere bei schwierigen Gefäßverhältnissen eine wertvolle Unterstützung bieten kann.


Ultraschallgestützte Shuntpunktion: Was empfiehlt die neue DGfN-Leitlinie?


Mit der Veröffentlichung der neuen S1-Leitlinie „Nierenersatzverfahren bei chronisch nierenkranken Patientinnen und Patienten“ im Juli 2026 hat die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) den bisherigen Dialysestandard abgelöst.


Besonders interessant für die Versorgung von Hämodialysepatientinnen und -patienten ist eine neu aufgenommene Empfehlung zur ultraschallgestützten Shuntpunktion.


Im Kapitel E.3.1.9 „Gefäßzugang – Punktionshilfen“ heißt es:

Auszug aus der DGfN-Leitlinie 2026 zur ultraschallgestützten Shuntpunktion: Empfehlung zur Senkung der Komplikationsrate durch ultraschallgesteuerte Punktion. AWMF 090-005, Seite 55.

Die Leitlinie stellt damit ausdrücklich fest, dass Ultraschall bei der Shuntpunktion zur Reduzierung von Komplikationen eingesetzt werden kann.


Wenn die Shuntpunktion zur Herausforderung wird


Für viele Dialysepatientinnen und -patienten ist die Punktion ihres Gefäßzugangs ein fester Bestandteil des Behandlungsalltags. In der Regel erfolgt die Auswahl der Punktionsstelle durch Untersuchung und Abtasten des Shunts.


Doch nicht jeder Gefäßzugang lässt sich problemlos punktieren.


Insbesondere bei tief liegenden oder dünnen Shuntgefäßen sowie bei Gefäßveränderungen wie Stenosen können Punktionsschwierigkeiten auftreten.


Genau hier kann die Ultraschallbildgebung eine wertvolle Unterstützung bieten.


Sie ermöglicht die Darstellung des Gefäßverlaufs und der Gefäßtiefe. Bei geeigneter Anwendung kann die Punktionsnadel zusätzlich unter Ultraschallsicht geführt werden.


Die neue Leitlinie beschreibt ausdrücklich, dass sich durch die ultraschallgesteuerte Shuntpunktion die Rate an Fehlpunktionen senken lässt.


ATLAS: Mobile Ultraschalltechnik direkt am Dialyseplatz


Mit der kabellosen ATLAS-Doppelkopf-Ultraschallsonde des österreichischen Herstellers MOONS bietet USmed Medizinprodukte eine kompakte Lösung für die mobile Ultraschallbildgebung.


Das System kann direkt am Dialyseplatz eingesetzt werden.


Die Bilddarstellung erfolgt über ein kompatibles Tablet oder Smartphone. Die kabellose Verbindung ermöglicht einen flexiblen Einsatz innerhalb der Dialyseeinrichtung.


Für die Gefäßbildgebung stehen, abhängig von der gewählten Sondenkonfiguration, geeignete Linearschallköpfe sowie verschiedene Bildgebungs- und Dopplerverfahren zur Verfügung.


Vorteile für den Einsatz in der Dialysepraxis


  • Mobil und kabellos: Ultraschalluntersuchungen können direkt am Behandlungsplatz durchgeführt werden.

  • Gefäße sichtbar machen: Darstellung von Shuntverlauf, Gefäßtiefe und anatomischen Besonderheiten.

  • Unterstützung bei schwierigen Punktionen: Bildgestützte Orientierung bei anspruchsvollen Gefäßverhältnissen.

  • Kompakte Technik: Kein großer Gerätewagen erforderlich.

  • Flexible Anwendung: Eine mobile Ultraschallsonde kann an unterschiedlichen Behandlungsplätzen eingesetzt werden.


Technik allein reicht nicht – entscheidend ist die Anwendung


Die neue Leitlinie macht deutlich, dass die weitere Verbreitung der ultraschallgestützten Shuntpunktion auch mit Herausforderungen verbunden ist. Genannt werden insbesondere der zusätzliche Aufwand, die erforderliche technische Ausstattung und notwendige Schulungen.


Entscheidend ist daher nicht allein die Verfügbarkeit moderner Ultraschalltechnik, sondern auch die praktische Qualifikation der Anwenderinnen und Anwender.


Für die fachliche Ausbildung und praktische Anwendung arbeiten wir mit Beate Spindler und Ralf Jungmann von NEPHRO-XPERTS zusammen. Sie bieten unter anderem Schulungen, Seminare und praxisorientierte Hands-on-Trainings zur ultraschallgestützten Punktion an.


Gerne vermitteln wir den Kontakt zu unseren Schulungspartnern.



Ein wichtiger Impuls für die Dialyseversorgung


Die neue DGfN-Leitlinie ist ein bedeutender Schritt für die stärkere Berücksichtigung der ultraschallgestützten Shuntpunktion (POCUS) in der Dialysepraxis.


Die Empfehlung bedeutet nicht, dass künftig jede Shuntpunktion unter Ultraschallkontrolle erfolgen muss. Sie unterstreicht jedoch, dass der gezielte Einsatz des Verfahrens zur Senkung von Punktionskomplikationen sinnvoll sein kann.


Mit ATLAS steht Dialyseeinrichtungen eine mobile Ultraschalllösung zur Verfügung, die den Einsatz von Ultraschall direkt am Behandlungsplatz erleichtern kann.


In Kombination mit dem MULTIMA WS entsteht eine durchdachte mobile Arbeitsplatzlösung für POCUS-Untersuchungen. Während die kabellose ATLAS-Sonde die Ultraschallbildgebung direkt am Dialyseplatz ermöglicht, bietet der MULTIMA WS Platz für Tablet, Ultraschallgel, Desinfektionsmittel und weiteres Zubehör.


Die ergonomische Ausstattung und die flexible Positionierung unterstützen strukturierte Arbeitsabläufe und erleichtern die Integration der Ultraschalltechnik in den Dialysealltag.


Der MULTIMA WS kann auch mit vielen anderen POCUS- und Ultraschallsystemen verwendet werden.


MULTIMA WS – mobiler Ultraschallwagen mit Tablet-Halterung, Zubehörablagen und ergonomischem Hocker für POCUS-Untersuchungen und ultraschallgestützte Shuntpunktionen in der Dialyse.

ATLAS kennenlernen – wir beraten Sie gerne


Sie möchten erfahren, welche Einsatzmöglichkeiten die ATLAS-Ultraschallsonde in Ihrer Dialyseeinrichtung bietet?


USmed Medizinprodukte informiert Sie gerne über das System und die Möglichkeiten einer praktischen Produktvorführung.


Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.




Quelle: AWMF-S1-Leitlinie „Nierenersatzverfahren bei chronisch nierenkranken Patientinnen und Patienten“, Registernummer 090-005, Version 1.0, veröffentlicht am 17.07.2026, Kapitel E.3.1.9 „Gefäßzugang – Punktionshilfen“, Seite 55.


Die Leitlinie empfiehlt das Verfahren der ultraschallgesteuerten Shuntpunktion als mögliche Maßnahme zur Komplikationsreduktion. Sie spricht keine Empfehlung für ein bestimmtes Ultraschallsystem oder Medizinprodukt aus.

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